Jahresrückblick 2004
Die inoffizielle Geburtsstunde der MARTINS ist der 16. August 2003. Durch ihre Verbundenheit mit dem Kamptal im Allgemeinen und mit der Region Gars/Kamp im Speziellen tritt die Band beim 2. Hochwasser-Benefiz-Konzert in Gars auf.
Das bis dato als Duo auftretende Gespann Martin Zekar/Martin Ruthner würfelt eine erste 5-Mann-Besetzung eigens für diesen Auftritt zusammen. Diese Besetzung ist das einzige Gastspiel des damals gerade 15-jährigen HANNES STRONDL, einem aufstrebenden Nachwuchstalent, der jedoch lieber mit Musikern seines Alters seinen Weg weitergehen wollte. Die Solo-Gitarre wurde mit PEJTSCHY PEEV besetzt, der in Zukunft die Wege der MARTINS noch öfter kreuzen soll.
Die wichtigste Neubesetzung bei diesem Auftritt war sicher MARTIN LEITGEB, der sich von diesem Tag an mit Leib und Seele dem Austropop verschrieb und bereits nach kurzer Zeit von den MARTINS nicht mehr wegzudenken war – die Stammformation für mehrere Jahre war geboren!
Der Auftritt selbst verlief eher weniger spektakulär, da die MARTINS die Eröffnung des Konzerts (14.30!) übernahmen, und um diese Zeit leider noch nicht viele Besucher anwesend waren. Dafür waren die ersten „After-Show-Aktivitäten“ des neuen Dreiergespanns Zekar/Ruthner/Leitgeb umso spektakulärer!
Die offizielle Wiedergeburt des Austropops im Waldviertel erfolgte dann am 29. Mai 2004. Die MARTINS erhielten die Gelegenheit, ihr Debütalbum „Was G'scheits“ beim alljährlichen Kunsthaus-Horn-Festival zu präsentieren. Diesmal in einer Besetzung, die noch öfter in Erscheinung treten sollte: Zekar/Ruthner/Leitgeb (logisch ;-), am Schlagzeug BERT HASZLINGER und an der Solo-Gitarre wieder PEJTSCHY PEEV . Mit diesem Auftritt rückten die MARTINS erstmals ins Licht der Öffentlichkeit und erweckten auch die Aufmerksamkeit der Medien (siehe Pressespiegel 2004).
Gleich am nächsten Tag ging es beim Zwettler Pfingstspektakel weiter, wobei sich die Band auch im Zwettler Bezirk eindrucksvoll präsentieren konnte. Dieser Gig war ein wenig stressig, da Stammbesetzung gleich anschließend an die westlichen Grenzen des Waldviertels hetzen durfte, um dort als 3-Mann-Band eine Tanzunterhaltung zu bestreiten.
Als nächstes Highlight folgte eine Woche später das Echsenbacher Sommerfest, wo die MARTINS den ersten von zwei gemeinsamen Auftritten mit der bekannten Cover-Band „Life Brothers“ hatten, die nicht nur tolle Musiker, sondern auch gute Kameraden sind, wie man sie in der Musikerszene heutzutage leider oft schon suchen muss.
Der zweite Gastauftritt bei den „Life Brothers“ fand am 22. Oktober 2004 in Leopolsdorf beim größten Österreichischen Oktoberfest statt. Diesmal in reduzierter Besetzung, da der bisherige Solo-Gitarrist PEJTSCHY PEEV aus organisatorischen Gründen nicht mit dabei sein konnte, und eine so kurzfristige Neubesetzung nicht möglich war. Aus diesen Gründen beschloss die Stammformation, in Zukunft auch in der 4-Mann-Besetzung Auftritte zu bestreiten, bis sich ein geeigneter Solo-Gitarrist findet.
Den Abschluss der ersten, und doch sehr erfolgreichen Saison der MARTINS bildete das von der Band selbst organisierte „MARTINI-KONZERT 2004“ am 11. November 2004 in der Festhalle in Echsenbach. Als erste Eigenveranstaltung der MARTINS war der Erfolg überraschend groß und die Rückmeldungen enorm. Deshalb wurde beschlossen, dieses Konzert jedes Jahr zu Martini zu veranstalten, sozusagen als traditioneller Fixpunkt jeder musikalischen Saison und als kleines Dankeschön an alle Fans und Unterstützer der Band.
Natürlich hatten die MARTINS im Jahr 2004 auch zahlreiche Auftritte sozusagen in zweiter Identität, nämlich als Tanz- und Stimmungsmusik bei diversen Festen, Bällen und andern Tanzveranstaltungen. Da diese jedoch nicht in ursächlichem Zusammenhang mit dem vorrangigen Ziel der Band – nämlich der Wiederbelebung des Austropops – stehen, und eine ausführliche Berichterstattung sicher den Rahmen dieser Homepage sprengen würde, wird auf diese nicht näher eingegangen.