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Jahresrückblick 2008

Das Jahr 2008 war ein sehr bewegtes, mit einigen herausragenden Auftritten aber auch einer menschlichen Tragödie.

Die ersten Monate des Jahres waren geprägt von dem Entschluss des Sängers, die Musik zu seinem einzigen Broterwerb zu machen. Dies setzte natürlich eine lückenlose Einsatzbereitschaft der verschiedenen Formationen voraus, weshalb es in diesem Jahr auch zu vielen Besetzungsrochaden kommen sollte.

Der erste Besetzungswechsel spielte sich an der Lead-Gitarre ab. Aufgrund mehrmaligen Terminschwierigkeiten mit Hans "Profi" Zekar wurde beschlossen, die Tanzmusik-Auftritte wieder mit dem bewährten Pejtschy Peev zu bestreiten. Leider konnte dieser jedoch nicht an zwei der größten Martins-Auftritte in diesem Jahr teilnehmen: dem Volksfest in Waidhofen/Th. und gleich am nächsten Tag die Jubiläumsfeier der ASKO - Assekuranzmakler GmbH in St. Johann in Tirol.

Für diese beiden Auftritte organisierte unser Bassist Fredl Petz einen absolut souveränen Gitarristen aus der Wiener Musikszene - Wolfgang Skibar. Trotz der absolut tollen musikalischen Leistung sollten dies jedoch die beiden einzigen Auftritte von Wolfgang Skibar bleiben.

Kurz vor diesen musikalischen Highlights kam es jedoch zur Tragödie: die Ehefrau unseres Sängers Martin Zekar fiel überraschend aufgrund einer Hirnblutung ins Koma, und wurde auf die Neurochirurgie St. Pölten gebracht, wo die Ärzte jedoch nichts für sie tun konnten, als abzuwarten. In dieser Verfassung war es natürlich unserem Sänger nicht möglich, die oben erwähnten Auftritte wahrzunehmen, was die Band vor einige Probleme stellte. In dieser schweren Zeit bewies sich die menschliche Stärke aller unserer Musiker und die Auftritte konnten, durch kurzfristiges Einspringen des Keyboarders Martin Ruthner und des Drummers Andi Grafeneder am Mikrofon, wahrgenommen werden. Dass dies für uns alle die wahrscheinlich emotionalsten und schwermütigsten Auftritte waren, braucht wohl nicht erwähnt zu werden...

Nach zweiwöchigem Koma erlag Helga Maria Zekar den schweren Schäden, die die Hirnblutung verursacht hatte. Und bereits kurz darauf wurde der Beschluss gefasst, ihr zu Ehren ein Gedenkkonzert zu veranstalten, da auch sie ein wichtiger Bestandteil - sowohl menschlich als auch geschäftlich - der Martins war. Der Termin sollte Anfang September sein, da sowohl ihr Geburts- und Namenstag, als auch ihr Hochzeitstag in die ersten beiden Septemberwochen fiel.

Dieses Gedenkkonzert war dann ausschlaggebend für den nächsten Besetzungswechsel an der Lead-Gitarre. Auf der Suche nach einem geeigneten Gitarristen baten wir Fredl ob seiner zahlreichen Kontakte um Hilfe, und er brachte das bislang prominenteste Mitglied in unsere Band: die Austropop-Legende Ulli Bäer!

Beim Konzert gelang uns dann eine tolle Darbietung. Unterstützt von Fredls Bandprojekten in Wien - Löwenherz und 1250 - gelang es uns, das Garser Publikum erneut auf uns aufmerksam zu machen. Außerdem hatte das Konzert den angenehmen Nebeneffekt, dass uns Ulli Bäer auch in Zukunft als Lead-Gitarrist erhalten bleiben sollte.

Den Ausklang fand das Jahr wiederum im Chinazentrum des Dungl Medical Vital Resorts in Gars.